So  |  04. Oktober 2020  |  20:15 Uhr TATORT :: Ein paar Worte nach Mitternacht (Folge 1139) Eintritt 0 Euro

Der Berliner Bauunternehmer Klaus Keller wird an seinem 90. Geburtstag erschossen aufgefunden. Um seinen Hals hängt ein Schild mit den Worten: «Ich war zu feige, für Deutschland zu kämpfen.» Keller war der Seniorchef einer grossen Berliner Baufirma, sein derzeitig grösstes Projekt war der Bau eines Dokuzentrums über die Shoa in Israel. Ein rechtsradikaler Mordanschlag? Viel scheint dafür zu sprechen. Doch dann nimmt der Fall eine andere Wendung. Ein Jugendfoto vom Tatopfer Klaus und seinem Bruder Gert ist aus der Wohnung des Toten verschwunden. Hat der Mord etwas mit den beiden Brüdern zu tun? Wirtschaftswunderkind und Wendegewinner der eine, Stasimajor, SED-Funktionär und Wendeverlierer der andere. Zwei Nachkriegswege, die mit der Teilung Deutschlands auseinanderliefen und sich auch nach 1989 nicht wiedervereinigen konnten. Nina Rubin und Robert Karow fragen nach dem Warum und tauchen ein in eine komplexe Familiengeschichte, in der auch die Generation der Söhne eine wichtige Rolle spielt. Die beiden Kriminalkommissare begegnen der deutschen Vergangenheit und ihren Folgen und stehen am Ende vor einem Verbrechen, von dem sie nichts geahnt haben. Der Berliner Tatort «Ein paar Worte nach Mitternacht» wurde zum 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung produziert und erzählt die Geschichte von zwei «geteilten» Brüdern, die auch mit der Einheit nicht mehr zusammengefunden haben.



Eintritt frei

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